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November 01 Herbst 14.10.2009 bis 30.10.2009 In Japan hat endlich die schreckliche Sommerhitze aufgehört und jetzt ist es oft sonnig aber windig und angenehm kühl - typisches Herbstwetter eben. Stimmt es das in Deutschland schon Schnee fällt? An der Uni bin ich jetzt in einer Volleyballklasse um zum Ausgleich auch mal ein bisschen Sport zu treiben. Ich bin zwar grottenschlecht (wie in jeder Sportart) aber aufgrund meiner Körpergrösse bin ich sehr gut im Blocken von Bällen. Ich werde schon "The German Wall" genannt (Berliner Mauer). Ausserdem bin ich jetzt dem Reiseclub beigetreten. Dort treffen wir uns einmal die Woche um Clubaktivitäten und Organisatorisches zu besprechen. Etwa einmal im Monat wird dann immer eine Kurzreise durchgeführt und jeder der will kann daran teilnehmen. Dies ist wirklich eine gute Gelegenheit günstig zu reisen und viele neue Japaner kennen zu lernen. Julia ist zurzeit leider sehr sehr beschäftigt. Neben Ihrer Modelschule hat sie noch 2 Nebenjobs um die Schulkosten aufzubringen. Ausserdem hat sie nebenher noch "Walking Lessons" (Übungen für "richtige" Bewegungen auf dem Laufsteg). Ab und zu gibt es dann aber auch Fotoshootings und ich freue mich schon immer auf die neuen Bilder von ihr (siehe unten). In Japan gibt es nichts was es nicht gibt. Nach Coca Cola mit grünem Tee gibt es nun Pepsi Azuki (Cola mit Rote-Bohnen-Paste Geschmack). Lecker!! ![]() ![]() ![]() ![]() October 13 Spätsommer 30.09.2009 bis 13.10.2009 Nach dem Taifun (der am Ende gar nicht so wild war wie er in den Medien aufgebauscht wurde) herrscht in Tokio nun angenehmes Spätsommerwetter und ich genieße jeden Tag in vollen Zügen. Desweiteren habe ich Carla auf ihrem Unicampus besucht. Sie lebt etwa 50min. von Tokio entfernt in einer Stadt namens Tsukuba. Dort gibt es fast ausschließlich Akademiker. Vor ca. 6 Jahren gab es hier nur eine riesige Uni aber nun haben die Japaner eine Stadt drumherum gebaut und diese in sehr kurzer Zeit mit Leben gefüllt. ![]() September 29 2. Semester an der Gakushuin 12.09.2009 bis 29.09.2009 Das neue Semester begann für mich sehr stressig. Ich bin jetzt in der mittleren und fortgeschrittenen Japanischklasse und in letzterer bin ich der einzige westliche Ausländer. Die Chinesen und Koreaner sind natürlich voll gut und ich muss mich sehr anstrengen um mitzukommen. Leider sind von den Austauschstudenten im letzten Semester nur Wenige geblieben. Die Neuen sind dafür jedoch echt nett und ich komme besonders mit den Leuten von der Gakushuin sehr gut klar. Ich will nur einige Namen nennen: Robert (Deutscher - Uni Mannheim), Natascha (Schottland), Alum (Indonesien/Belgien), Antoine ( Frankreich) - siehe Foto (von oben nach unten). Die Schnittmenge der Interessen und Werte mit unserem Nachbarland Frankreich ist sehr groß und so mag ich die Franzosen (und natürlich auch meine Halbfranzösin) sehr. Ich finde es ganz wundervoll in einem so internationalem Umfeld leben und mit diesen Leuten über unterschiedlichste Themen reden zu können. Nach den üblichen Kennenlernveranstaltungen (Karaoke, Club etc.) waren wir am letzten Wochenende auf der Tokyo Game Show. ![]() ![]() ![]() September 11 Sommer 09.08.2009 bis 11.09.2009 Ich hoffe Ihr alle hattet einen wunderbaren Sommer! Vor etwa 2 Wochen bin ich dann zum Reisen aufgebrochen. Weil alle Flugtickets hoffnungslos überteuert waren (Sommerurlaub) habe ich mich für eine erneute Reise innerhalb Japans entschieden. Zunächst war ich mit Sven in Hiroshima. Das Atombombenmuseum war für uns sehr erschütternd, besonders die verbrannten Schuluniformen kleiner Kinder und die dazugehörigen Bilder. Besonders schockiert haben mich auch die Luftaufnahmen vor dem Abwurf und danach. Die Stadt wurde wirklich innerhalb eines Moments vollständig ausgelöscht. Ich habe in einer Unterkunft ein Mädchen kennengelernt und Sie sagte mir, Sie sei aus Kanada. Im Laufe des Gesprächs stellte sich jedoch heraus, dass Sie Amerikanerin war. Sie schämte sich. Von Hiroshima aus haben wir dann noch Tagesausflüge zum Onose-no-taki (Wasserfall) und zur wunderschönen Insel Miyajima gemacht. Das schwimmende Tor im Meer zählt zu den 3 schönsten Ansichten Japans und in der Tat war die ganze Szenerie wie in einem Märchenbuch (sogar Rehe liefen da in Massen rum). Ich hatte einen kurzen Zwischenstopp in Fukuoka, bin dann aber nach 3 Stunden weitergereist weil ich die Stadt super langweilig fand (ähnelte mir zu sehr Tokio). In Nagasaki habe ich mich erneut mit der Geschichte des Atombombenabwurfs auseinandergesetzt. In der Stadt gibt es sogar noch vereinzelt Relikte, wie z.B. ein Tor, dass zur Hälfte einfach weggebombt wurde (siehe Foto). Die Stadt an sich ist allerdings wunderschön und für mich neben Kyoto die schönste Stadt in Japan. Zur Zeit der totalen Abschottung vom Ausland war Nagasaki der einzige Hafen den portugiesische und holländische Schiffe anfahren durften. Dementsprechend hat Nagasaki immer großen kulturellen Austausch erfahren und es gibt noch einige wirklich beeindruckende Villen der ausländischen Händler im sogenannten Glover Garden. Dieser Garten hat mich am meisten fasziniert Auf dem Rückweg nach Tokio habe ich noch einen Zwischenstopp in Kyoto eingelegt. Dort habe ich meine alte Universität besucht und die neuen Austauschstudenten auf Mannheim getroffen, in meinem Lieblingssushi gegessen, am Kamogawa Bier getrunken und alte Freunde (Yumi und Naoka) wiedergetroffen. Es war sehr bewegend für mich zu sehen, was sich hier alles verändert hat und was nicht. Insgesamt waren das 2 wunderschöne Wochen ![]() ![]() August 09 Das alles...und noch viel meeehr 25.07.2009 bis 08.08.2009 Am Samstag habe ich dann nachträglich meine Geburtstagsparty zelebriert. Es waren dann etwa 50 Leute dort und wir haben einen echt guten Abend gehabt. Meine Kumpels und ich haben aufgelegt und als ich an der Reihe war sind die Leute voll abgegangen. Das hat mich natürlich sehr gefreut. Leute die ich gar nicht kannte sind zu mir gekommen und meinten das ich der beste DJ sei, den sie in Tokio je gehört haben. Nun habe ich Ferien. Das heisst aber nicht, dass ich den ganzen Tag nur faul rumliege (ok nur fast den ganzen Tag Mit Julia war ich im Tokyo Dome Amusement Park. Dort haben die eine Achterbahn die durch ein Gebäude hindurchfährt. Überhaupt waren die Attraktionen dort alle ein bisschen überdimensional. Weil der Park mitten in Tokio ist und viele Fahrgeschäfte sehr hoch sind hat man einen atemberaubenden Blick über die Stadt Seit kurzem haben wir auch ein Onsen in der Nähe unseres Appartments entdeckt. Dort ist es echt super! Nach einem (mehr oder weniger) anstrengenden Tag in das heisse Wasser zu gleiten ist das beste und wir sind nun fast wöchentlich Gast. Es gibt auch ein Becken, dass das tote Meer simuliert - man schwebt also und das ist ein tolles Gefühl. ![]() ![]() ![]() ![]() |
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