Profiel van doitsujinNihonFoto'sWeblogLijstenMeer ![]() | Help |
|
|
13 oktober Spätsommer 30.09.2009 bis 13.10.2009 Nach dem Taifun (der am Ende gar nicht so wild war wie er in den Medien aufgebauscht wurde) herrscht in Tokio nun angenehmes Spätsommerwetter und ich genieße jeden Tag in vollen Zügen. Desweiteren habe ich Carla auf ihrem Unicampus besucht. Sie lebt etwa 50min. von Tokio entfernt in einer Stadt namens Tsukuba. Dort gibt es fast ausschließlich Akademiker. Vor ca. 6 Jahren gab es hier nur eine riesige Uni aber nun haben die Japaner eine Stadt drumherum gebaut und diese in sehr kurzer Zeit mit Leben gefüllt. ![]() 04 september 野球31.08.2008 bis 04.09.2008 Nachdem Shota und ich uns getrennt haben bin ich heim, hab ne Mütze Schlaf genommen um dann am Abend für die Party fit zu sein. Am Sonntag habe ich mich mit meinen Arbeitskollegen im Tokio Dome getroffen. Jedes Jahr findet ein grosses Baseballturnier statt bei dem repräsentative Firmen jeweils für ihre Stadt antreten. Wir (Mitsubishi FUSO) sind für Kawasaki gegen JR Kyushu ins Feld gezogen. Ich dachte immer Baseball sei stinklangweilig (und eigentlich ist es das auch) aber mit den Japanern ist das sauwitzig. Nun ist es schon Donnerstag und die Arbeitswoche ist bald rum. Es reicht auch denn weil diese Woche die wirklich ganz hohen Tiere aus Deutschland kommen mussten wir viel vorbereiten und ich musste auch manchmal Überstunden schieben (was ja eigentlich nicht schlimm ist aber bei einer Regelarbeitszeit von 11 Stunden...?). 20 augustus Hakodate17.08.2007 bis 20.08.2007 Unser erster Eindruck hat uns nicht enttäuscht, Hakodate ist ein sehr attraktives Städtchen. Zum Sightseeing war die Temperatur (19°C) Michi hats verpennt, den Tag beginnt er entsprechend grantig. Nach dem Frühstück geht es zur Goryakakufestung, deren Grundriss aussieht wie ein Pentagramm. Leider ist davon nichts mehr zu sehen, wir wären aber nicht bei den Japanern wenn sie sich nicht als Entschädigung etwas anderes ausgedacht hätten. Sie haben einen ca. 100m hohen Turm gebaut von dem man das Fünfeck und ganz Hakodate überschauen kann. Noch ein bisschen Geschichte in Zinnfiguren erzählt und den Turm als Plüschfiguren an Plüschfiguren verkauft, schon ist die Einnahmequelle fertig. Ansonsten kommen wohl nicht so viele Touristen nach Hakodate, wir werden ganz schön beguckt. Am Sonntag war unser Adventure Tag. Beim Frühstück noch sehr unentschlossen, ob dieser Tag überhaupt ein Thema haben sollte (meine Männer werden nämlich langsam Tourmüde) wurde doch sehr schnell klar: Zum Sonntag gehts ins die Natur. Etwa 30km von Hakodate liegt der Onuma-Nationalpark mit See, den wir bequem mit der Bahn erreichten. Der Streitpunkt des Tages: Wie wird er umrundet? Zu Fuss? Oder zu Pferd? Oder mit dem Rad? Oder mit dem Kanu? Die Entscheidung viel auf Letzteres, die uns die Bekanntschaft mit James Berry (Amerikaner aus Boston, studierte in Hawai Philosophie und Sprache, seit 20 Jahren als Aussteiger in Japan und unser Tourguide bei der Kanutour) einbrachte. Die Tour war wirklich nett. Am Montag ist unser letzter Erholungstag in Japan, bei dem wir 5km Shimanomeile hinter uns gebracht haben. Wir sind doch tatsächlich an 3 Angelläden vorbeikommen und Karl-Walter war hin und weg. Es ist fast unglaublich was wir hier in 3 Wochen alles gesehen und vor allem Dingen alles durcheinander gegessen haben. Heute Mittag gab es Indisch. Abschliessend kann man sagen, um mit den Worten von Karl-Walter zu sprechen: "INDIEN DEN INDIANERN; JAPAN DEN JAPANERN; DIE SÄFTER KOMMEN HEIM; LASST UNS WIEDER REIN." Morgen fahren wir 10 Stunden mit der Bahn gen Süden um in Osaka zu übernachten und am Mittwoch die lange Heimreise anzutreten. Michael fliegt über Zwischenstopp Korea nach Hause. Wir hatten eine sehr schöne Zeit und ich hoffe ihr hattet genauso viel Spass an unseren Zeilen wie wir selbst. 13 augustus Hoshi Onsen10.08.2007 bis 12.08.2007 Es tut mir sehr Leid, dass ich keine neuen Fotos hochladen kann aber in den letzten Tagen hat mein Vater immer die Kamera mit und macht (sehr schöne) Fotos. Leider hat er sein Datenkabel nicht mit, sodass wir die Bilder nicht Online stellen können. Aber wir sind ja sowieso bald wieder in Deutschland und dann wird er euch das bestimmt groß und breit vorstellen. Heute haben wir unsere Reise in die Bergwelt Japans fortgesetzt. Die Temperaturen sind erträglicher, dass Ryokan "Chujokan" ist altjapanisch aber sehr gemütlich und luxuriös. Nach 3 Badegängen im Onsen sind wir fertig und denken nur noch an das typisch japanische Essen am Abend, dass uns auf dem Zimmer serviert wird. Wir sitzen auf dem Boden, nur durch Papierwände von der Bergwelt getrennt und draussen rauscht ein kleiner Wasserfall. Nach vielen Onsengängen und Bier haben wir gut geschlafen. Am Morgen gibt es wieder Frühstück aufs Zimmer, da gibt es Sachen, wo es dem Hund samt Hütte graut. Es stehen 40 Schälchen, Stövchen und Schächtelchen auf dem Tisch. Michael erklärt uns, dass die Japaner auf diese Art zu Essen total abfahren. Am nächsten Tag geht es weiter nördlich nach Matsushima (östlich der Stadt Sendai). Leider sind die Temperaturen hier immer noch sehr warm mit hoher Luftfeuchte. Schon auf der Hinfahrt sehen wir das Meer. Hier in der ländliche Gegend wird auch mehr Gemüse angebaut, was Karl-Walter natürlich auch sehr interessiert. Zuerst einmal muss was zu futtern her - und zwar ohne Fisch!!! 01 juli Denn sie wissen nicht was sie tun...28.06.2007 bis 01.07.2007
Der Trip begann in Tokio, wir fuhren mit der Bahn nach
Kawaguchiko, wo wir auf Michi und Philipp trafen. Die Reise ging mit dem
Fuji-Express durch die umliegende Landschaft, wo uns schon das erste Mal ein
Blick auf das bevorstehende Unternehmen gewährt wurde. Nach einer herzlichen Begrüßung gab es lecker Essen, beim
Inder…würzig ist kein Ausdruck…das brennt zweimal! Wir also im Bus, hatten uns vorher noch eine Nummer vom Taxi
geben lassen, da fällt Michi und Philipp (den Pappnasen) doch auf, dass se ihre
Handys im Backpacker vergessen hatten. Ab Station 6 quälten uns die Höhenmeter, es ging in
Serpentinen immer steiler bergauf. Nicht nur Antje fiel es immer schwerer
weiter zu laufen… und es waren noch über 1000 Höhenmeter zu überwinden. Das
Wort „Bergsteigen“ bekam ab der 7.Station eine ganz neue Bedeutung für uns. So stiegen wir immer weiter und nach gut 5 Stunden war der
Gipfel das erste mal zu sehen. Da wurde uns bewusst, dass wir auf jeden Fall
bis nach oben klettern werden. Nach 6 Stunden war es dann so weit, wir gingen
durch ein japanisches Tor und erblickten den Gipfel das höchsten Bergs Japans.
Für uns alle ein erhabender Moment. Michi und André ein Bier, die anderen Beiden auch ein paar
Schlucke, Antje Vulkangestein für die Heimat gesammelt und Philipp 3 Karten
geschrieben. Auch schön, denn man hat am Krater ja sonst nix zu tun! Die Sonne ging langsam hinter dem Fuji unter und wir waren
auf dem Rückweg. Nach unserem Empfinden kamen wir gut voran und das Taxi
sollten wir auch schaffen. Wir also, sind ja nicht auf den Kopf gefallen, Kamera raus
und das Licht als Taschenlampe gebraucht… ging prima!!!!! Wir machten wenig Pausen, da wir auf jeden Fall das Taxi
erreichen mussten. Alle konzentrierten sich auf den nächsten Schritt und wir
erreichten gegen 21:00 Uhr die 7.Station. Gut, noch 1,5 Stunden und der Weg war
machbar. Nachdem wir die Serpentinen immer weiter runter kamen, wurde uns
bewusst… das wird eng. Es war unterdessen 21:50 Uhr und die 6.Station war noch
nicht in Sicht. Wir also, mal wieder nicht dumm, beschlossen Michi und Philipp
gehen schneller vor und André und Antje nehmen die Rucksäcke und gehen konstant
das Tempo weiter. Michi und Philipp schnell durch die Dunkelheit auf den Weg
zur Station 5. Um 22:30 Uhr, genau pünktlich kam das Taxi. Michi und
Philipp schon da und warteten auf André und Antje. „Ein Mensch, der den Fuji einmal besteigt ist weise, wer es zweimal
macht, ist ein Dummkopf“ 16 maart Extreme Besichting14.03.07 Ich hab die Nacht über kaum Schlaf bekommen. Eine Gruppe von
30 Studenten aus Tokyo haben im Haus übernachtet. Die waren an sich ganz nett
(hab mich ein bisschen mit denen unterhalten) aber die haben bis spät in die
Nacht gesoffen und rumgealbert – fand ich gar nicht witzig. Heute morgen bin ich dann zum Ganman-Ga-Fuchi Abgrund
aufgebrochen. Dort gibt es eine Sammlung von Statuen des heiligen Jizo, der
Schutzheilige der Seelen verstorbener Kinder. In der Mitte sitzt der Bake-jizo,
der alle verwirrt, die versuchen die Statuen zu zählen. Ich habs natürlich
versucht: Es ist wirklich schwierig aber ich bin auf 76 gekommen. Eine halbe
Stunde später erreiche ich das Yashio-no-yu Onsen. Es ist sehr modern und hat
neben einem normalen Becken, einem Sprudelbecken auch ein Rotenburo (ein
Außenbad). Herrlich: Draußen waren es +8°C und im Wasser +40°C. Es ist saugeil
ständig Wasser, Sauna und draußen rumhocken abzuwechseln – härtet ab! 15.03.07 Morgens habe ich in meiner Unterkunft gegessen. Es gab
Misosuppe, Gemüse, Ei, Riesennapf Reis, Marmelade, 2 große Scheiben Brot,
Kaffee, Saft…Uff…Man fragt sich wirklich wo die kleinen Japaner das immer alles
hinessen und wie sie dabei so schlank aussehen können. Ich bin nach dem Essen gleich aufgebrochen weil ich viel vor
hatte. Zuerst gings mit dem Bus nach Akechi-daira. Schon die Busfahrt ist
spannend: Es geht auf engen Straßen mit dem Bus auf einen Berg (die Ansichten
waren atemberaubend). Von der Haltestelle sollte eine Gondel auf eine
Aussichtsplattform gehen. Ich hatte mal wieder Pech und habe eine 2wöchige
Ruhepause erwischt. Ein paar Japaner bemerkten meine Misere und nahmen mich
freundlicherweise mit dem Auto auf den Berg mit. Dort hab ich dann die 97m hohen
Kegon-Wasserfälle bestaunt. SUBERASHIIII! Nach etwa einer Stunde hatte ich die Ryuzu-Wasserfälle
erreicht (waren nicht ganz so beeindruckend wie der berühmte Vorgänger). Ich
wollte dann eine 3stündige Wanderrute zum Yumoto Onsen gehen aber ab 1355
Höhenmeter war dann Schluss – ich brauchte Schneeschuhe. 16.03.07 Warum tu ich mir eigentlich diesen Stress an? Ich bin heute
gut und gerne 20km durch die Gegend gelatscht. Angefangen hat das mit einer
harmlos erscheinenden Wanderung von 8km, die allerdings über einen Berg ging.
Nach etwa 1½ Stunden war ich dann auf
dem Nakimushi (bitte keine falschen Assoziationen Der Abstieg war dann nicht mehr so schwer wie der Aufstieg aber dafür gefährlicher (seht euch mal die Bilder an): Es war mehr eine Klettertour als eine Wanderung. Endlich unten (nach etwa 3½ Stunden) hab ich erst mal Futter gebraucht. Ich bin also wieder in die Stadt und habe ein kleines Lokal gefunden, wo die ganze Wand voller Zettel und Visitenkarten von Gästen ist. Ich habe Yakitori (Hünchenspieße), Nudeln und Reis gegessen – das war so ziemlich das allerbeste was ich bisher gemammelt hab!! Frisch gestärkt hab ich mich dann noch ins Nikkô Onsen gemacht und entspannt. Es war OK aber nicht so gut wie das letzte Onsen. Es war mir mit 45°C irgendwie zu heiß für diesen anstrengenden Tag. Zum Abschluss hab ich mir dann noch ein Grüntee-Eis gegönnt: Hat aber nich geschmeckt. Ich meine: Bitteres Eis? Wer will das schon? 22 februari Ahhhh.22.02.07
Gestern Abend ist zum Glueck mein Adapter wieder aufgetaucht. Er war in meinem alten Zimmer. Ich weiss gar nicht was ich ohne ihn machen wuerde.
Heute war ich wandern im Kibune- und Kurama Tal, 10km noerdlich von Kyoto. Die Gegend hat wunderschoene Berge und Waelder mit vielen Tempeln und Schreinen. Ich bin also vom Kibune Tal auf den Berg gewandert und von dort ins Kurama Tal. Es waren zwar nur ein paar km aber ich bin fix und alle gewesen weil es immer nur steil bergauf ging. Endlich im Tal angekommen, besuchte ich dann zur Belohnung das Kurama Onsen. Und das war wirklich eine Belohnung...
Also ein Onsen ist eine heisse Quelle in bergiger Region. Um einen herum ist alles kalt und man sitzt schoen in seinem heissen Onsen. Das Wasser ist oft sehr mineralreich und schwefelig (also auch gut gegen einige Leiden). Vorher muss man sich allerdings gut abduschen weil das Bad nicht fuer die Reinigung, sondern nur zur Entspannung gedacht ist (deshalb ist das Wasser auch schoen klar). Ich stieg also wie Gott mich schuf in die heisse Quelle und war einfach nur noch begeistert.
|
|
|