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13 november Deutschland 31.10.2009 bis 13.11.2009 Wieder viel passiert die letzten 2 Wochen. Zunächst war natürlich Halloween und da gab es bei uns gleich 2 Partys. Letztere war unglaublich schön weil eine Freundin von mir ein ganzes Haus gemietet hat. Das war sehr japanisch eingerichtet und weil jeder Gast im Kostüm herumlief hatte das alles eine sehr skurille Atmosphäre. Ich habe Hauspartys sehr vermisst und das Ganze hat mich dann doch irgendwie an Deutschland erinnert auch wenn Halloween so gar nicht deutsch ist. An der Gakushuin gab es ein grosses Universitätsfest. Ich habe an dem Stand der Germanistikstudenten Currywürste verkauft - die waren voll lecker Zum Mauerfalljubiläum hat meine Sensei mich gefragt ob ich nicht die japanische Zeitung von vor 20 Jahren zu diesem Thema lesen möchte. Natürlich hat mich das interessiert und da hat Sie mir doch freundlicherweise gleich angeboten ein Referat darüber zu halten. Vieles ist dennoch anders. Z.B. bezahlt man hier in Japan gerne umgerechnet 6 Euro um mit Katzen zu spielen. Das Neko-cafe ist ein ganz normales Café wo man aber Katzen anfassen kann. Das gibt es übrigens auch mit Hunden. Julia war natürlich begeistert und es gab dort auch wirklich sehr schöne und saubere Katzen. Ich bezweifle aber doch ob soetwas in Deutschland Erfolg haben könnte. ![]() ![]() ![]() 09 augustus Das alles...und noch viel meeehr 25.07.2009 bis 08.08.2009 Am Samstag habe ich dann nachträglich meine Geburtstagsparty zelebriert. Es waren dann etwa 50 Leute dort und wir haben einen echt guten Abend gehabt. Meine Kumpels und ich haben aufgelegt und als ich an der Reihe war sind die Leute voll abgegangen. Das hat mich natürlich sehr gefreut. Leute die ich gar nicht kannte sind zu mir gekommen und meinten das ich der beste DJ sei, den sie in Tokio je gehört haben. Nun habe ich Ferien. Das heisst aber nicht, dass ich den ganzen Tag nur faul rumliege (ok nur fast den ganzen Tag Mit Julia war ich im Tokyo Dome Amusement Park. Dort haben die eine Achterbahn die durch ein Gebäude hindurchfährt. Überhaupt waren die Attraktionen dort alle ein bisschen überdimensional. Weil der Park mitten in Tokio ist und viele Fahrgeschäfte sehr hoch sind hat man einen atemberaubenden Blick über die Stadt Seit kurzem haben wir auch ein Onsen in der Nähe unseres Appartments entdeckt. Dort ist es echt super! Nach einem (mehr oder weniger) anstrengenden Tag in das heisse Wasser zu gleiten ist das beste und wir sind nun fast wöchentlich Gast. Es gibt auch ein Becken, dass das tote Meer simuliert - man schwebt also und das ist ein tolles Gefühl. ![]() ![]() ![]() ![]() 24 juli Bam Oida 14.07.2009 bis 24.07.2009 Heute (Freitag) habe ich meine letzte Klausur in Corporate Finance geschrieben. War nicht so einfach wie ich gedacht habe aber im Vergleich zu Mannheim sehr machbar. Wie schon angedeutet habe ich in Shibuya in einem großen Club aufgelegt. Das war schon ein geiles Gefühl. http://www.amrax.jp/index.html (keine Sorge - auf Englisch). Ich habe jetzt einen Nebenjob als Model. Vielen vielen Dank an alle die etwas zu dem Carepaket beigetragen haben. Ich habe mich darüber sehr gefreut. ![]() 30 juni DJ 13.06.2009 bis 30.06.2009 Freitagmorgen sind wir mit der Uni zum Kabuki (traditionelles japanisches Theater) ins Nationaltheater gefahren. Gezeigt wurde ein chinesisches Stück das im Westen unter dem Namen "Monkey" oder auch abgewandelt aus der Serie "Dragon Ball" bekannt ist. Beim Kabuki werden alle Rollen von Männern gespielt. Eine Geisha war so gut geschminkt und gespielt, dass sie wirklich ohne weiteres als Frau durchgegangen wäre. Am Samstagabend habe ich zusammen mit meinen DJ-Freunden in einer kleinen Bar in der Nähe von Shibuya aufgelegt. Der Besitzer ist ein ehemaliger Absolvent der Gakushuin und auch sonst waren dort viele bekannte Gesichter, sodass es wie eine Hausparty mit Kumpels war. Leider hatten die dort nicht dieses System, wo man Musikdateien auf Vinyl übertragen kann (feine Sache ist das! Ansonsten ist nun die Regenzeit (bäh) und danach beginnen die richtig schwülheissen Tage. Im Azalea-Haus gab es kürzlich eine Party des Besitzers (der sieht übrigens aus wie ein Sumo - mächtig). Die Mädels konnten japanische Yukata (Sommerkimonos ![]() ![]() ![]() ![]() 28 mei NACKT 14.05.2009 bis 28.05.2009 Was ist nicht wieder in den letzten 2 Wochen alles passiert. Fangen wir mal ganz harmlos an: Am Freitag sind wir mit der Uni zu einem Ausflug nach Kawagoeshi gefahren. Der Ort ist berühmt für seine Altstadt, ein grosses Matsuri (Fest) und ein Fernsehdrama, dass dort gedreht wird. Zunächst haben wir eine Sojafabrik besichtigt und gelernt, wie man die leckere Sosse macht - Doll! Ich such schon seit einiger Zeit nach ein paar Leuten die auch DJ´s sind damit ich mit denen mal auflegen kann. Wie es der Zufall so will geh ich so über den Campus und dort stehen Typen mit Turntables rum und beschallen die Leute mit Krach. Mit Julia war ich im Shinjuku-gyoen, dem wahrscheinlich größten Park in Tokio. Manchmal bringt Sie mir französische Wörter bei und ich Ihr deutsche Wörter. Sie spricht aber mit diesem unglaublich charmanten franzöischem Akzent. Am Montag sind wir 1 Monat ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() 06 juli Einfach nur....wow!05.07.2008 bis 06.07.2008 Die Arbeit und die Feierei haben meinen Tagesrythmus ganz schön durcheinander gebracht, sodass ich am Samstag morgen ewig nicht einschlafen konnte Das Ageha liegt am Meer und hat neben mehreren Floors und Zelten auch eine Strandbar mit Swimmingpool. Heute hab ich mich dann ein bisschen vom Wochenende ausgeruht und hab mir nur den Tokyo Tower angeschaut und bin ein bisschen umhergeschlendert. Es ist wieder brütend heiss in Tokyo - ich hasse das! 31 maart カラオケ30.03.07 Damit sich alle mal ein bisschen kennenlernen ist das ganze Wohnheim Karaoke singen gegangen. Es gab sehr viele Lieder zur Auswahl und dazu wird dann immer so ein Pseudovideo auf dem Fernseher gezeigt. 10 maart Mal was in eigener SacheHeute gibt es keinen Bericht, weil ich erst heute Abend etwas erleben werde (ich schreib dann morgen alles dazu). Ich hab aber etwas nettes in meinen Space eingebaut: Ab sofort hört ihr jetzt immer den japanischen Radiosender "kawaii radio" wenn ihr den Blog betretet. Ich dachte es ist ganz gut wenn ich euch auch mit der japanischen Musik konfrontiere. Ich bin für Meinungen und Kritik dankbar. http://www.valki.com/article.php?sid=4057 Man muss dafür allerdings ein bisschen Computerkenntnisse haben. 18 februari Party17.02.07 Wenn man aufs Land rausfährt sieht man doch Japans herrliche Landschaft, selbst jetzt im Winter. Das Dorf Ohara liegt etwa 10km nördlich von Kyoto. Ich bin mit dem Bus hingefahren und hab danach einen Hügel bestiegen. Dort kann man den Sanzen-In, einen wichtigen Tempel der buddhistischen Tendai-Sekte sehen. Der Garten des Tempels ist wirklich wunderschön. Ich habe davon ein Video gemacht. Danach sah ich mir noch das strohgedeckte Dach des Shoren-In Tempels und den stillen Wasserfall (nach einer anstrengenden Wanderung – bin echt nichts mehr gewöhnt) an. Wollte den Berg Hiei-zan mit der Bergbahn erkunden was dann aber am schlechten Wetter scheiterte. Dafür ging es am Abend richtig ab. Nach den ganzen Tempeln und Schreinen dachte ich mir, dass ich auch mal das Nachtleben von Kyoto abchecken muss. Naja, wenn schon denn schon: Ich hab mir einen Club ausgesucht wo der Eintritt (inklusive 1 Getränk) umgerechnet etwa 26 Euro gekostet hat. Es war allerdings jeden Yen Wert. Die Location war spitze und die Musik erst recht: Es haben mehrere DJ´s mit verschiedenen Stilen aufgelegt (unter anderem Drum´n´Bass was mir so langsam ganz gut gefällt, HipHop, House und Electro).Der Hammer war aber mit Abstand Shinichi Osawa der auch im Westen bekannt ist (na ja, Fuller wird ihn kennen). Der Mann hat Goldhände und hat die Masse richtig zum kochen gebracht. „Standing in the Way of Control“, „Motorcycle“, „Robot Rock (Soulwax Remix)“, „The Prime Time of Your Life (Para One Remix)“,“High Life“, „Arround the World“ – Kurz: Ich war absolut glücklich! Das Ganze glich dann auch eher einem Rockkonzert (Den Japanern und Japanerinnen braucht man z.B. nicht zu sagen, dass sie die Arme strecken und kreischen. Das machen die von ganz allein.) Insgesamt aber absolut friedlich. Auch die Lightshow und verschiedene Floors waren wirklich gelungen. Hätte ich mich bei einem Discobesuch in Deutschland betrunken würde ich auch auf meine 20 bis 30 Euro kommen und hätte bestimmt nicht so viel Spaß gehabt. Schade, dass man so was nicht jede Woche machen kann. |
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