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24 juli Bam Oida 14.07.2009 bis 24.07.2009 Heute (Freitag) habe ich meine letzte Klausur in Corporate Finance geschrieben. War nicht so einfach wie ich gedacht habe aber im Vergleich zu Mannheim sehr machbar. Wie schon angedeutet habe ich in Shibuya in einem großen Club aufgelegt. Das war schon ein geiles Gefühl. http://www.amrax.jp/index.html (keine Sorge - auf Englisch). Ich habe jetzt einen Nebenjob als Model. Vielen vielen Dank an alle die etwas zu dem Carepaket beigetragen haben. Ich habe mich darüber sehr gefreut. ![]() 13 juli 1...2... 01.07.2009 bis 13.07.2009 Die Gakushuin besteht nicht nur aus der Universität selbst, sondern auch aus einem Kindergarten, Grundschule und einer Frauenuniversität. Letztere hat eine Party gegeben und so bin ich dann mit Freunden hin. Alle Mädels (auch die Ausländerinnen) waren in Sommerkimonos gekleidet. Letzte Woche waren wir zum American Wrestling im Nippon Budokan das eigentlich für Judo-Wettkämpfe gebaut wurde aber jetzt auch für "Barbarensport" herhalten muss. Ich möchte hier auch noch einen guten Freund erwähnen. Riki ist Japaner und hat zwar nie im Ausland studiert, benimmt sich jedoch sehr offen. Er ist auch DJ (hat schon in den wirklich großen Clubs aufgelegt) und hat eine süße Freundin (Foto) die er dieses Jahr auch heiraten wird. Riki hilft mir in vielen Dingen weiter - doch dazu dann nächstes mal mehr. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() 30 juni DJ 13.06.2009 bis 30.06.2009 Freitagmorgen sind wir mit der Uni zum Kabuki (traditionelles japanisches Theater) ins Nationaltheater gefahren. Gezeigt wurde ein chinesisches Stück das im Westen unter dem Namen "Monkey" oder auch abgewandelt aus der Serie "Dragon Ball" bekannt ist. Beim Kabuki werden alle Rollen von Männern gespielt. Eine Geisha war so gut geschminkt und gespielt, dass sie wirklich ohne weiteres als Frau durchgegangen wäre. Am Samstagabend habe ich zusammen mit meinen DJ-Freunden in einer kleinen Bar in der Nähe von Shibuya aufgelegt. Der Besitzer ist ein ehemaliger Absolvent der Gakushuin und auch sonst waren dort viele bekannte Gesichter, sodass es wie eine Hausparty mit Kumpels war. Leider hatten die dort nicht dieses System, wo man Musikdateien auf Vinyl übertragen kann (feine Sache ist das! Ansonsten ist nun die Regenzeit (bäh) und danach beginnen die richtig schwülheissen Tage. Im Azalea-Haus gab es kürzlich eine Party des Besitzers (der sieht übrigens aus wie ein Sumo - mächtig). Die Mädels konnten japanische Yukata (Sommerkimonos ![]() ![]() ![]() ![]() 13 juni This week on gaijin surprise 29.05.2009 bis 12.06.2009 Zum Monatswechsel gab es eine Party, organisiert vom internationalen Austauschcenter der Gakushuin. Dort habe ich Austauschstudenten kennengelernt, die ich sonst noch nie gesehen habe. Die Chinesen und Koreaner sind natürlich am meisten vertreten und Sie sprechen fast ausnahmslos sehr gutes Japanisch. Mit Julia war ich in einer Bar, die sich "The Lockup" nennt. Das Besondere: Es ist ein Horrorhaus. Schon am Eingang wird man von einer Frau in schwarz in Handschellen gelegt und dann in eine Zelle gesperrt. Dort kann man dann so leckere Sachen wie einen Augencocktail bestellen. Weil meine Freundin (wie alle Japanerinnen) süße Viecher ![]() 28 mei NACKT 14.05.2009 bis 28.05.2009 Was ist nicht wieder in den letzten 2 Wochen alles passiert. Fangen wir mal ganz harmlos an: Am Freitag sind wir mit der Uni zu einem Ausflug nach Kawagoeshi gefahren. Der Ort ist berühmt für seine Altstadt, ein grosses Matsuri (Fest) und ein Fernsehdrama, dass dort gedreht wird. Zunächst haben wir eine Sojafabrik besichtigt und gelernt, wie man die leckere Sosse macht - Doll! Ich such schon seit einiger Zeit nach ein paar Leuten die auch DJ´s sind damit ich mit denen mal auflegen kann. Wie es der Zufall so will geh ich so über den Campus und dort stehen Typen mit Turntables rum und beschallen die Leute mit Krach. Mit Julia war ich im Shinjuku-gyoen, dem wahrscheinlich größten Park in Tokio. Manchmal bringt Sie mir französische Wörter bei und ich Ihr deutsche Wörter. Sie spricht aber mit diesem unglaublich charmanten franzöischem Akzent. Am Montag sind wir 1 Monat ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() 13 mei Golden Week25.04.2009 bis 13.05.2009 In der letzten Aprilwoche fing die Golden Week hier in Japan an. Weil dann aber das ganze Land frei hat schnellen die Preise in die höhe und alles ist noch voller als es eh schon ist. Japan macht voll Stress wegen der Schweinegrippe: Unserer Lehrer nerven uns jeden Tag mit neuen Warnungen und BlaBla. Ich habe über eine Freundin einen japanischen DJ kennengelernt. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() 25 april Wer bist Du doch gleich wieder?13.04.2009 bis 24.04.2009 In den letzten Wochen habe ich wieder soviele neue Personen getroffen, Nummern ausgetauscht und wenn mal wieder ein Japaner/in auf mich zukommt und mich mit breiten Grinsen fragt: "Oboeteru?" (Erinnerst Du dich an mich?), dann muss ich schonmal passen. Von meinen japanischen Freunden bekomme ich in letzter Zeit öfters zu hören, dass ich mich wie ein Japaner gebe. Auf der einen Seite freut mich das natürlich wenn Sie merken, dass ich versuche entsprechend den Landesgepflogenheiten zu leben. Auf der anderen Seite erschreckt mich das ja schon ein bisschen denn in erster Linie bin ich ja immer noch Europäer! Die Vorteile Japans genieße ich allerdings in vollen Zügen Die Uni ist teilweise sehr frustrierend denn im BWL-Unterricht kann ich nicht mal die Hälfte verstehen. Manche Lehrbücher sind aber auf Englisch und ziemlich nah an der Vorlesung, sodass ich folgen kann. Gestern ist mir im PC Raum wieder mal was peinliches passiert. Ach ja, mein Fahrrad wurde übrigens tatsächlich geklaut. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() 12 april Endlich wieder in Japan02.04.2009 bis 12.04.2009 Jaaaaa! http://www.globalzoo.de/Abby/ Dort kann auch die Zeit bis zur Abreise der Beiden aus Japan nachgelesen werden (inkl. Fotos). Ich beginne also mit dem 10.04., der Tag an dem ich der einzige Hecht in Japan / im Karpfenteich sein sollte. An diesem Freitag hatte ich bereits 2 Vorlesungen BWL auf Japanisch. Ich denke, dass der Inhalt gar nicht so schwer ist (habe ähnliche Fächer schon in Mannheim belegt) aber in einer fremden Sprache ist das natürlich eine Herausforderung. Meine Wohnung ist verglichen mit Kyoto etwas kleiner und auch älter aber dennoch für japanische Verhältnissse völlig in Ordnung. Leider ist das Haus mit 80 Zimmern sehr groß und man kommt nicht so schnell in Kontakt mit den Ausländern hier. In Kyoto kannte jeder jeden und ich fand die Atmosphäre dort lockerer. Gestern habe ich 2 alte Bekannte aus Kyoto wiedergetroffen: Carla und Lieuvre. Sie studieren auch wieder in Japan und es war so gut mit den Beiden nach Odaiba (siehe die Strandfotos) zu fahren und dort über "alte" Zeiten zu plauden. noch was trinken gegangen und haben den Samstag ausklingen lassen. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() 15 september Die letze Woche bricht and12.09.2008 bis 15.09.2008 Am Freitag Abend bin ich dann nur noch ins Bett gefallen und hab mich erstmal richtig ausgeschlafen! Am Samstag hab ich mich dann mit einem deutschen Kollegen getroffen und Ihn ein bisschen rumgeführt. Am Meiji Schrein haben wieder einige Leute geheiratet. Danach sind wir in die Takeshita Strasse eingebogen um die verrücktesten und buntesten Klamotten in Japan zu bestaunen (inklusive jeder Menge Freaks). Mit dem Zug ging es dann in Richtung Yokohama an einen meiner Lieblingsplätze in Japan: Minato Mirai (hab letztes Jahr über diese Stadt der Zukunft berichtet). Wir sind in den Landmark Tower (das höchste Gebäude Japans) mit dem Fahrstuhl in den 69. Stock um die wunderschöne Aussicht auf die Insel zu geniessen. Heute gab es ein grosses Wiedersehen mit den ehemaligen Studenten aus Mannheim (darunter Shota, Yumi, Tomoko, Asae, Chris und ich). Wir haben viel geredet, sind Karaoke singen gegangen 11 september Workshops07.09.2008 bis 11.09.2008 Diese Woche waren die Kollegen aus dem Mannheimer Werk in Kawasaki weil wir Workshops für verschiedene Themen veranstaltet haben. Das war teilweise sehr anstrengend weil neben englisch, deutsch und japanisch auch noch der Übersetzer dazwischen geredet hat und am Ende des Tages wusste man gar nicht mehr welche Sprache man spricht. Gestern Abend waren wir noch zusammen essen und trinken. Ich finde es sehr gut wenn die verschiedenen Nationen an einem Projekt arbeiten und sich austauschen. Man sollte meinen das bei Deutschland, Amerika und Japan Welten aufeinander prallen aber ich muss sagen das es eigentlich sehr gut funktioniert hat und unsere Workshops sehr fruchtbar waren. 06 september Kamakura Part II05.09.2008 bis 06.09.2008 Heute war ich in Kamakura um mir den Rest der Sehenswürdigkeiten anzusehen die ich letztes Jahr nicht sehen konnte. Es war super mal wieder Natur und schöne Tempel anzuschauen (in Tokio ist das ja leider nich so möglich). Tokei-ji: Der Tempel diente früher als ein Zufluchtsort für Frauen. Bevor eine Frau als geschieden anerkannt wurde musste sie dort 3 Jahre als Nonne leben. Enno-ji: In diesem Tempel kann man einige grosse Statuen von Höllenrichtern sehen (schauten wirklich ganz schön böse aus). Danach bin ich noch auf die kleine Insel Enoshima gefahren. Der Legende nach soll ein Drache diese Insel bedroht haben (das Meer tobte tagelang) aber plötzlich tauchte eine Meerjungfrau in der sich der Drache verliebte. Diese lehnte jedoch ab wegen der Taten des Drachen. Auf der Insel steht eine Glocke mit einem Zaun an der tausende kleine Schlösser mit Namen gekettet sind - so soll die Liebe dieser Paare unsterblich werden. Auf dem Heimweg hab ich mich dann im 100 Yen Sushi vollgefressen und vom Tag erholt. Lecker - ich werde es wieder so vermissen in Deutschland. 04 september 野球31.08.2008 bis 04.09.2008 Nachdem Shota und ich uns getrennt haben bin ich heim, hab ne Mütze Schlaf genommen um dann am Abend für die Party fit zu sein. Am Sonntag habe ich mich mit meinen Arbeitskollegen im Tokio Dome getroffen. Jedes Jahr findet ein grosses Baseballturnier statt bei dem repräsentative Firmen jeweils für ihre Stadt antreten. Wir (Mitsubishi FUSO) sind für Kawasaki gegen JR Kyushu ins Feld gezogen. Ich dachte immer Baseball sei stinklangweilig (und eigentlich ist es das auch) aber mit den Japanern ist das sauwitzig. Nun ist es schon Donnerstag und die Arbeitswoche ist bald rum. Es reicht auch denn weil diese Woche die wirklich ganz hohen Tiere aus Deutschland kommen mussten wir viel vorbereiten und ich musste auch manchmal Überstunden schieben (was ja eigentlich nicht schlimm ist aber bei einer Regelarbeitszeit von 11 Stunden...?). 30 augustus Deutsches Bier und komische Bedürfnisse28.08.2009 bis 30.08.2009 Die Arbeit ging munter weiter. Mein Kollege stellte mich vor einige sehr knifflige Probleme und immer wenn ich diese nach gründlichen nachdenken lösen kann und sehe das die Implementierung in der Firma auch klappt macht mich das irgendwie glücklich. Am Donnerstag Abend war ich mit einer Freundin und Tomoko in einer deutschen Kneipe um endlich mal wieder Würstchen und Bier geniessen zu können - das war auch mal dringend wieder nötig. Das deutsche Bier ist und bleibt das Beste! Danach haben wir noch zusammen Purikura (diese bunten Fotos aus dem Automaten) gemacht was ich auch vermisst hatte. Heute wollte ich eigentlich auf das Asakusa Samba Matsuri (Japaner imitieren brasilianischen Samba - mehr muss ich nicht sagen, oder?) aber es regnet in den letzten Tagen sehr viel in Tokio und deshalb fiel es dann auch ins Wasser. Nachdem dann alles geklärt war hat er mir noch meine zukünftige Uni (im nächsten Jahr) gezeigt denn er studiert dort auch. Die Gakushuin liegt sehr praktisch an der Yamanote Linie, die Umgebung ist trotzdem ruhig und es gibt keine Menschenmassen: Ich war so erleichtert. Auch der Campus ist vollkommen im Grünen und es stehen überall Kirschbäume - ich wage gar nicht daran zu denken wie schön es dort im Frühling sein muss. Die Gebäude sind alt aber das BWL Gebäude ist ganz modern. Ich glaube ich werde dort sehr gut studieren können und ich bin froh das dieser Ort nicht so wie der Rest von Tokio aussieht. 27 augustus Orbaidn23.08.2008 bis 27.08.2008 Was soll ich sagen: Die Abschiedsparty war zu krass. Die Arbeitswoche ging sehr geschäftig los. Weil am Dienstag ein hoher Manager von Daimler kommt sind Vossi und ich im Dreieck gesprungen um schnell noch alles zu updaten weil wir ja berichten mussten. 22 augustus Meine Woche15.08.2008 bis 22.08.2008 Am Freitag habe ich dann nicht mehr soviel gemacht weil mir alle Knochen weh taten und es immer noch so heiss war. Die Rückreise am nächsten Tag stellte sich als weniger entspannend heraus weil alle vom Urlaub heim wollten und wir so im Stau standen. Die Arbeitswoche war ein bisschen lau - irgendwie ist überhaupt nix passiert und ich habe mich gelangweilt. Wir hatten sehr viele (vor allem lange) Meetings auf denen ich aber nix beitragen konnte und wo es auch viel BlaBla gab. Aber heute haben irgendwie alle einen Rappel bekommen und mich mit Aufgaben zugeschüttet. 14 augustus Geheimnisse im Berg12.08.2008
Heute bin ich nach Kamikochi gereist. Es liegt mitten in den japanischen Alpen und ist weit und breit als Wanderparadies bekannt. Die Landschaft ist wirklich atemberaubend schoen
`...Das wohlgehuetetste Geheimnis der Gegend befindet sich in Nakanoyu, kurz bevor der nur fuer Busse zugelassene Tunnel nach Kamikochi abzweigt. Man geht in den kleinen Laden neben der Bushaltestelle, bezahlt 700 Yen, bekommt den Schluessel ausgehaendigt, ueberquert die Strassenbruecke und findet schliesslich eine Tuer im Berg.
13.08.2008
Ich bin nach Hotaka gereist und hab mir am Bahnhof ein Fahrrad gemietet mit dem dann die Gegend erkundet wurde. Bin durch Reisfelder zur groessten Meerettichfarm Japans gefahren. Ich weiss, dass klingt jetzt saudoof aber man muss wissen wie sehr die Japaner ihren Wasabi schaetzen.
14.08.2008
Nach 3 Stunden Zugfahrt (ich hasse diese bloeden Zuege in Japan) bin ich endlich in Magome angekommen. Dort habe ich die Bekanntschaft mit einem Japaner gemacht und wir haben uns kurzerhand entschlossen die Wanderung nach Tsumago zusammen zu machen. Er erzaehlte mir viele Geschichten ueber Japan und die Bewohner dieser Orte. Es hat Spass gemacht auch wenn es wirklich zu heiss fuer eine Wanderung diesen Ausmasses war.
11 augustus 松本 (Matsumoto)10.08.2008 bis 11.08.2008
Am Samstagabend war ich noch mit einer Freundin in Shinjuku und haben dort in einem Hochhaus-Restaurant gegessen und konnten vom Tisch aus ueber die naechtliche Skyline von Tokyo schauen - das war geil!!!
Am naechsten Morgen ging es dann mit dem Highway Bus nach Matsumoto wo ich nun eine Woche Urlaub mache. Der Ort liegt in den japanischen Alpen und es ist (besonders Abends) etwas angenehmer als in Tokio! Der Stolz der etwa 200.000 Einwohner ist die grosse Burg mit ihren schwarzen Daechern (wird auch Kraehenburg deshalb gennant) und der kontrastierenden weissen Fassade. Von aussen denkt man es sind nur 5 Stoecke aber im inneren versteckt sich noch eine 6. Etage sodass diese von Angreifern von aussen nicht gesehen werden kann. Auch so bietet die Burg einige Rafinessen der Verteidigung und ist wohl nicht zuletzt deshalb bis heute in ihrem Zustand aus dem 16. Jh. geblieben. Matsumoto selbst hingegen besteht min. seit dem 8.Jh. Das Museum ueber Matsumoto nebenan habe ich natuerlich auch gleich mitgenommen.
Ich habe dann noch ein paar Museen besucht (heute war seit langem mal wieder Kultur angesagt) mit Teils sehr skurrilen aber auch echt geilen Kunstwerken einer Japanerin. So war ich z.B. in einem schmalen Raum zwischen 2 Spiegeln gefangen und so vervielfachten sich die kleinen Figuren um mich herum. Es kam mir so vor als ob ich in einem Meer von diesen Figuren stehe (Foto hab ich auch gemacht) - echt krass!
Ich wohne in einer alten Kaufmannsstrasse (Nakamachi) in denen die schwarzweissen Lagerhaeuser in Kaffees, Restaurants oder kleinen Izakayas umgewandelt wurde. Als haette das nicht schon Charme genug bin ich in einem alten Holzhaus mit traditionellem Tatami Zimmer untergebracht (Nunoya Ryokan). Ich fuehle mich hier wirklich wie im Traum. 09 augustus Ferien!!!06.08.2008 bis 09.08.2008 Nuja, hab also den Rest der Arbeitswoche wieder geschafft. In unserer Büroküche hab ich meinen Kaffeebecher gespült als mich eine ältere Mitarbeiterin ansprach und wir haben uns dann sehr gut unterhalten. Es ist wirklich erstaunlich wie unterschiedlich ich die Leute verstehe - diese Frau konnte ich wirklich nahezu perfekt verstehen und ihr auch dementsprechend antworten. Es kommt immer darauf an mit wieviel Akzent Japanisch gesprochen wird, welche Wörter benutzt werden und wie schnell und deutlich man spricht. Die meisten Japaner reden auf mich ein wie ein Wasserfall wenn Sie merken das ich ihre Sprache kann aber dann verstehe ich fast nix mehr. Das Gespräch hat mir aber Mut gemacht. Nun hab ich eine Woche Ferien - yay! Das ganze Werk ist nächste Woche geschlossen weil das O-bon Fest ist. Bei diesem Fest besuchen Japaner oft ihre Familienangehörigen in der Heimat (die meisten ziehen ja in die Großstädte) und beten für ihre bereits Verstorbenen Familienmitglieder am Grab. Ein schönes Fest gibt es natürlich auch: Für jede Seele wird eine Laterne angezündet und auf den Fluss ausgesetzt. Ich werde genauer darüber berichten wenn es soweit ist! Am Freitagabend war ich wieder mal in einem Club. Wieder hat ein DJ meines Lieblingslabels Kitsune aufgelegt (wen es mal interessiert: www.kitsune.fr). Die Mucke war dementsprechend sehr geil aber auch er hat gar nix hinbekommen. Also da kann ich echt mehr und ich frage mich ob diese teuren japanischen Clubs nur nach den Namen und nicht nach dem Können gehen. Trotzdem war der Abend wieder saugeil. Ich werde in der Ferienwoche reisen und deshalb weiss ich nicht ob ich euch berichten kann. Falls ich aber Internet 05 augustus komische Franzosen, Phillipina´s und süsse DJane´s02.08.2008 bis 05.08.2008 Schaut mal in meinen letzten Eintrag - ich habe die Fotos hochgeladen! Am Samstag habe ich mich mit Tomoko getroffen und wir sind ins Shinagawa Aquarium gegangen. Dort haben wir neben dem üblichen Viechern auch eine Robben - und Delfinshow bestaunt. Letztere fand ich besonders toll: Die springen schon mehrere Meter bis an die Hallendecke oder lassen irgendwelche Japaner auf Ihnen surfen. Also bevor ich mal abnibbel will ich auch mal auf einem Delfin surfen, yeah!! Danach haben wir uns ein kleines Sommerfest angeschaut. Dennoch ist sie eine Japanerin und somit auch nicht so auf Party fixiert wie die meisten Deutschen (ich zum Beispiel). Ich bin also nach Shibuya ins "La Fabrique" das eigentlich ein Restaurant ist aber abends zum Club wird. Ich war letztes Jahr schonmal da (hab auch berichtet) und dieses mal war die Freakshow noch etwas ausgeflippter. Zuerst haben mich 2 Franzosen angelabert und wir haben ganz nett geplaudert. Leider hat das nicht lange angehalten weil sie dann sehr schnell doch zu betrunken waren (sind halt Franzmänner) und man durch ihren starken Akzent sowieso kaum was vom Englisch verstehen konnte. Sind wir dann also tanzen gegangen. Eine wirklich niedliche kleine Japanerin hat aufgelegt und das auch noch unheimlich gut. Sie hat sich nach ihrem Set noch unters Volk gemischt und da hab ich sie dann auch gleich mal angequatscht und ihr können gelobt! Danach kamen zum Glück wieder gute DJ´s dran und haben gut gerockt - es gab sogar einen Sänger dazu. Sie: "Do you have a girl?" Ich: "No, I don´t have a car Sie: "Really? But you are so sweet!" Ich: "Yeah, I really like the beat!!" So ging das dann noch weiter und letztendlich wollte Sie dann noch meine Adresse haben und gab mir noch einen kleinen Abschiedskuss. So, gearbeitet hab ich nach einem Relaxsonntag dann auch wieder. Hatte wieder einiges zu tun aber es macht mir trotzdem Spass. Ein Kollege hatte mich zum Fussballtraining eingeladen aber ich hatte eine Verabredung und da ich sowieso nicht wirklich gut Fussballspielen 01 augustus Oleeeee28.07.2008 bis 01.08.2008 Die Woche begann etwas ruhig, ich hatte wenig zu tun. Am Mittwoch Abend habe ich wieder meinen Vermieter getroffen weil dem ja mal kurzfristig eingefallen ist, dass er die neue Monatsmiete haben will. Am Donnerstagabend bin ich mit 2 deutschen Kollegen zum Freundschaftsspiel Bochum (1. Bundesliga) gegen Yokohama Milanos (J-League) gegangen. Heute (Freitag) hatte ich gut zu tun und es hat mir viel Spass gemacht den Mitarbeitern bei unserem neuen Programm (an dessen Einführung ich ja maßgeblich beteiligt bin) zu helfen. Ich bekomme auch viele Einladungen von den Kollegen aber davon erzähle ich dann wenn es soweit ist. Ich glaube ich erhole mich heute noch ein bisschen um morgen dann wieder voll ins Wochenende zu starten... |
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