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13 november Deutschland 31.10.2009 bis 13.11.2009 Wieder viel passiert die letzten 2 Wochen. Zunächst war natürlich Halloween und da gab es bei uns gleich 2 Partys. Letztere war unglaublich schön weil eine Freundin von mir ein ganzes Haus gemietet hat. Das war sehr japanisch eingerichtet und weil jeder Gast im Kostüm herumlief hatte das alles eine sehr skurille Atmosphäre. Ich habe Hauspartys sehr vermisst und das Ganze hat mich dann doch irgendwie an Deutschland erinnert auch wenn Halloween so gar nicht deutsch ist. An der Gakushuin gab es ein grosses Universitätsfest. Ich habe an dem Stand der Germanistikstudenten Currywürste verkauft - die waren voll lecker Zum Mauerfalljubiläum hat meine Sensei mich gefragt ob ich nicht die japanische Zeitung von vor 20 Jahren zu diesem Thema lesen möchte. Natürlich hat mich das interessiert und da hat Sie mir doch freundlicherweise gleich angeboten ein Referat darüber zu halten. Vieles ist dennoch anders. Z.B. bezahlt man hier in Japan gerne umgerechnet 6 Euro um mit Katzen zu spielen. Das Neko-cafe ist ein ganz normales Café wo man aber Katzen anfassen kann. Das gibt es übrigens auch mit Hunden. Julia war natürlich begeistert und es gab dort auch wirklich sehr schöne und saubere Katzen. Ich bezweifle aber doch ob soetwas in Deutschland Erfolg haben könnte. ![]() ![]() ![]() 01 november Herbst 14.10.2009 bis 30.10.2009 In Japan hat endlich die schreckliche Sommerhitze aufgehört und jetzt ist es oft sonnig aber windig und angenehm kühl - typisches Herbstwetter eben. Stimmt es das in Deutschland schon Schnee fällt? An der Uni bin ich jetzt in einer Volleyballklasse um zum Ausgleich auch mal ein bisschen Sport zu treiben. Ich bin zwar grottenschlecht (wie in jeder Sportart) aber aufgrund meiner Körpergrösse bin ich sehr gut im Blocken von Bällen. Ich werde schon "The German Wall" genannt (Berliner Mauer). Ausserdem bin ich jetzt dem Reiseclub beigetreten. Dort treffen wir uns einmal die Woche um Clubaktivitäten und Organisatorisches zu besprechen. Etwa einmal im Monat wird dann immer eine Kurzreise durchgeführt und jeder der will kann daran teilnehmen. Dies ist wirklich eine gute Gelegenheit günstig zu reisen und viele neue Japaner kennen zu lernen. Julia ist zurzeit leider sehr sehr beschäftigt. Neben Ihrer Modelschule hat sie noch 2 Nebenjobs um die Schulkosten aufzubringen. Ausserdem hat sie nebenher noch "Walking Lessons" (Übungen für "richtige" Bewegungen auf dem Laufsteg). Ab und zu gibt es dann aber auch Fotoshootings und ich freue mich schon immer auf die neuen Bilder von ihr (siehe unten). In Japan gibt es nichts was es nicht gibt. Nach Coca Cola mit grünem Tee gibt es nun Pepsi Azuki (Cola mit Rote-Bohnen-Paste Geschmack). Lecker!! ![]() ![]() ![]() ![]() 13 oktober Spätsommer 30.09.2009 bis 13.10.2009 Nach dem Taifun (der am Ende gar nicht so wild war wie er in den Medien aufgebauscht wurde) herrscht in Tokio nun angenehmes Spätsommerwetter und ich genieße jeden Tag in vollen Zügen. Desweiteren habe ich Carla auf ihrem Unicampus besucht. Sie lebt etwa 50min. von Tokio entfernt in einer Stadt namens Tsukuba. Dort gibt es fast ausschließlich Akademiker. Vor ca. 6 Jahren gab es hier nur eine riesige Uni aber nun haben die Japaner eine Stadt drumherum gebaut und diese in sehr kurzer Zeit mit Leben gefüllt. ![]() 29 september 2. Semester an der Gakushuin 12.09.2009 bis 29.09.2009 Das neue Semester begann für mich sehr stressig. Ich bin jetzt in der mittleren und fortgeschrittenen Japanischklasse und in letzterer bin ich der einzige westliche Ausländer. Die Chinesen und Koreaner sind natürlich voll gut und ich muss mich sehr anstrengen um mitzukommen. Leider sind von den Austauschstudenten im letzten Semester nur Wenige geblieben. Die Neuen sind dafür jedoch echt nett und ich komme besonders mit den Leuten von der Gakushuin sehr gut klar. Ich will nur einige Namen nennen: Robert (Deutscher - Uni Mannheim), Natascha (Schottland), Alum (Indonesien/Belgien), Antoine ( Frankreich) - siehe Foto (von oben nach unten). Die Schnittmenge der Interessen und Werte mit unserem Nachbarland Frankreich ist sehr groß und so mag ich die Franzosen (und natürlich auch meine Halbfranzösin) sehr. Ich finde es ganz wundervoll in einem so internationalem Umfeld leben und mit diesen Leuten über unterschiedlichste Themen reden zu können. Nach den üblichen Kennenlernveranstaltungen (Karaoke, Club etc.) waren wir am letzten Wochenende auf der Tokyo Game Show. ![]() ![]() ![]() 11 september Sommer 09.08.2009 bis 11.09.2009 Ich hoffe Ihr alle hattet einen wunderbaren Sommer! Vor etwa 2 Wochen bin ich dann zum Reisen aufgebrochen. Weil alle Flugtickets hoffnungslos überteuert waren (Sommerurlaub) habe ich mich für eine erneute Reise innerhalb Japans entschieden. Zunächst war ich mit Sven in Hiroshima. Das Atombombenmuseum war für uns sehr erschütternd, besonders die verbrannten Schuluniformen kleiner Kinder und die dazugehörigen Bilder. Besonders schockiert haben mich auch die Luftaufnahmen vor dem Abwurf und danach. Die Stadt wurde wirklich innerhalb eines Moments vollständig ausgelöscht. Ich habe in einer Unterkunft ein Mädchen kennengelernt und Sie sagte mir, Sie sei aus Kanada. Im Laufe des Gesprächs stellte sich jedoch heraus, dass Sie Amerikanerin war. Sie schämte sich. Von Hiroshima aus haben wir dann noch Tagesausflüge zum Onose-no-taki (Wasserfall) und zur wunderschönen Insel Miyajima gemacht. Das schwimmende Tor im Meer zählt zu den 3 schönsten Ansichten Japans und in der Tat war die ganze Szenerie wie in einem Märchenbuch (sogar Rehe liefen da in Massen rum). Ich hatte einen kurzen Zwischenstopp in Fukuoka, bin dann aber nach 3 Stunden weitergereist weil ich die Stadt super langweilig fand (ähnelte mir zu sehr Tokio). In Nagasaki habe ich mich erneut mit der Geschichte des Atombombenabwurfs auseinandergesetzt. In der Stadt gibt es sogar noch vereinzelt Relikte, wie z.B. ein Tor, dass zur Hälfte einfach weggebombt wurde (siehe Foto). Die Stadt an sich ist allerdings wunderschön und für mich neben Kyoto die schönste Stadt in Japan. Zur Zeit der totalen Abschottung vom Ausland war Nagasaki der einzige Hafen den portugiesische und holländische Schiffe anfahren durften. Dementsprechend hat Nagasaki immer großen kulturellen Austausch erfahren und es gibt noch einige wirklich beeindruckende Villen der ausländischen Händler im sogenannten Glover Garden. Dieser Garten hat mich am meisten fasziniert Auf dem Rückweg nach Tokio habe ich noch einen Zwischenstopp in Kyoto eingelegt. Dort habe ich meine alte Universität besucht und die neuen Austauschstudenten auf Mannheim getroffen, in meinem Lieblingssushi gegessen, am Kamogawa Bier getrunken und alte Freunde (Yumi und Naoka) wiedergetroffen. Es war sehr bewegend für mich zu sehen, was sich hier alles verändert hat und was nicht. Insgesamt waren das 2 wunderschöne Wochen ![]() ![]() 09 augustus Das alles...und noch viel meeehr 25.07.2009 bis 08.08.2009 Am Samstag habe ich dann nachträglich meine Geburtstagsparty zelebriert. Es waren dann etwa 50 Leute dort und wir haben einen echt guten Abend gehabt. Meine Kumpels und ich haben aufgelegt und als ich an der Reihe war sind die Leute voll abgegangen. Das hat mich natürlich sehr gefreut. Leute die ich gar nicht kannte sind zu mir gekommen und meinten das ich der beste DJ sei, den sie in Tokio je gehört haben. Nun habe ich Ferien. Das heisst aber nicht, dass ich den ganzen Tag nur faul rumliege (ok nur fast den ganzen Tag Mit Julia war ich im Tokyo Dome Amusement Park. Dort haben die eine Achterbahn die durch ein Gebäude hindurchfährt. Überhaupt waren die Attraktionen dort alle ein bisschen überdimensional. Weil der Park mitten in Tokio ist und viele Fahrgeschäfte sehr hoch sind hat man einen atemberaubenden Blick über die Stadt Seit kurzem haben wir auch ein Onsen in der Nähe unseres Appartments entdeckt. Dort ist es echt super! Nach einem (mehr oder weniger) anstrengenden Tag in das heisse Wasser zu gleiten ist das beste und wir sind nun fast wöchentlich Gast. Es gibt auch ein Becken, dass das tote Meer simuliert - man schwebt also und das ist ein tolles Gefühl. ![]() ![]() ![]() ![]() 24 juli Bam Oida 14.07.2009 bis 24.07.2009 Heute (Freitag) habe ich meine letzte Klausur in Corporate Finance geschrieben. War nicht so einfach wie ich gedacht habe aber im Vergleich zu Mannheim sehr machbar. Wie schon angedeutet habe ich in Shibuya in einem großen Club aufgelegt. Das war schon ein geiles Gefühl. http://www.amrax.jp/index.html (keine Sorge - auf Englisch). Ich habe jetzt einen Nebenjob als Model. Vielen vielen Dank an alle die etwas zu dem Carepaket beigetragen haben. Ich habe mich darüber sehr gefreut. ![]() 13 juli 1...2... 01.07.2009 bis 13.07.2009 Die Gakushuin besteht nicht nur aus der Universität selbst, sondern auch aus einem Kindergarten, Grundschule und einer Frauenuniversität. Letztere hat eine Party gegeben und so bin ich dann mit Freunden hin. Alle Mädels (auch die Ausländerinnen) waren in Sommerkimonos gekleidet. Letzte Woche waren wir zum American Wrestling im Nippon Budokan das eigentlich für Judo-Wettkämpfe gebaut wurde aber jetzt auch für "Barbarensport" herhalten muss. Ich möchte hier auch noch einen guten Freund erwähnen. Riki ist Japaner und hat zwar nie im Ausland studiert, benimmt sich jedoch sehr offen. Er ist auch DJ (hat schon in den wirklich großen Clubs aufgelegt) und hat eine süße Freundin (Foto) die er dieses Jahr auch heiraten wird. Riki hilft mir in vielen Dingen weiter - doch dazu dann nächstes mal mehr. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() 30 juni DJ 13.06.2009 bis 30.06.2009 Freitagmorgen sind wir mit der Uni zum Kabuki (traditionelles japanisches Theater) ins Nationaltheater gefahren. Gezeigt wurde ein chinesisches Stück das im Westen unter dem Namen "Monkey" oder auch abgewandelt aus der Serie "Dragon Ball" bekannt ist. Beim Kabuki werden alle Rollen von Männern gespielt. Eine Geisha war so gut geschminkt und gespielt, dass sie wirklich ohne weiteres als Frau durchgegangen wäre. Am Samstagabend habe ich zusammen mit meinen DJ-Freunden in einer kleinen Bar in der Nähe von Shibuya aufgelegt. Der Besitzer ist ein ehemaliger Absolvent der Gakushuin und auch sonst waren dort viele bekannte Gesichter, sodass es wie eine Hausparty mit Kumpels war. Leider hatten die dort nicht dieses System, wo man Musikdateien auf Vinyl übertragen kann (feine Sache ist das! Ansonsten ist nun die Regenzeit (bäh) und danach beginnen die richtig schwülheissen Tage. Im Azalea-Haus gab es kürzlich eine Party des Besitzers (der sieht übrigens aus wie ein Sumo - mächtig). Die Mädels konnten japanische Yukata (Sommerkimonos ![]() ![]() ![]() ![]() 13 juni This week on gaijin surprise 29.05.2009 bis 12.06.2009 Zum Monatswechsel gab es eine Party, organisiert vom internationalen Austauschcenter der Gakushuin. Dort habe ich Austauschstudenten kennengelernt, die ich sonst noch nie gesehen habe. Die Chinesen und Koreaner sind natürlich am meisten vertreten und Sie sprechen fast ausnahmslos sehr gutes Japanisch. Mit Julia war ich in einer Bar, die sich "The Lockup" nennt. Das Besondere: Es ist ein Horrorhaus. Schon am Eingang wird man von einer Frau in schwarz in Handschellen gelegt und dann in eine Zelle gesperrt. Dort kann man dann so leckere Sachen wie einen Augencocktail bestellen. Weil meine Freundin (wie alle Japanerinnen) süße Viecher ![]() 28 mei NACKT 14.05.2009 bis 28.05.2009 Was ist nicht wieder in den letzten 2 Wochen alles passiert. Fangen wir mal ganz harmlos an: Am Freitag sind wir mit der Uni zu einem Ausflug nach Kawagoeshi gefahren. Der Ort ist berühmt für seine Altstadt, ein grosses Matsuri (Fest) und ein Fernsehdrama, dass dort gedreht wird. Zunächst haben wir eine Sojafabrik besichtigt und gelernt, wie man die leckere Sosse macht - Doll! Ich such schon seit einiger Zeit nach ein paar Leuten die auch DJ´s sind damit ich mit denen mal auflegen kann. Wie es der Zufall so will geh ich so über den Campus und dort stehen Typen mit Turntables rum und beschallen die Leute mit Krach. Mit Julia war ich im Shinjuku-gyoen, dem wahrscheinlich größten Park in Tokio. Manchmal bringt Sie mir französische Wörter bei und ich Ihr deutsche Wörter. Sie spricht aber mit diesem unglaublich charmanten franzöischem Akzent. Am Montag sind wir 1 Monat ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() 13 mei Golden Week25.04.2009 bis 13.05.2009 In der letzten Aprilwoche fing die Golden Week hier in Japan an. Weil dann aber das ganze Land frei hat schnellen die Preise in die höhe und alles ist noch voller als es eh schon ist. Japan macht voll Stress wegen der Schweinegrippe: Unserer Lehrer nerven uns jeden Tag mit neuen Warnungen und BlaBla. Ich habe über eine Freundin einen japanischen DJ kennengelernt. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() 25 april Wer bist Du doch gleich wieder?13.04.2009 bis 24.04.2009 In den letzten Wochen habe ich wieder soviele neue Personen getroffen, Nummern ausgetauscht und wenn mal wieder ein Japaner/in auf mich zukommt und mich mit breiten Grinsen fragt: "Oboeteru?" (Erinnerst Du dich an mich?), dann muss ich schonmal passen. Von meinen japanischen Freunden bekomme ich in letzter Zeit öfters zu hören, dass ich mich wie ein Japaner gebe. Auf der einen Seite freut mich das natürlich wenn Sie merken, dass ich versuche entsprechend den Landesgepflogenheiten zu leben. Auf der anderen Seite erschreckt mich das ja schon ein bisschen denn in erster Linie bin ich ja immer noch Europäer! Die Vorteile Japans genieße ich allerdings in vollen Zügen Die Uni ist teilweise sehr frustrierend denn im BWL-Unterricht kann ich nicht mal die Hälfte verstehen. Manche Lehrbücher sind aber auf Englisch und ziemlich nah an der Vorlesung, sodass ich folgen kann. Gestern ist mir im PC Raum wieder mal was peinliches passiert. Ach ja, mein Fahrrad wurde übrigens tatsächlich geklaut. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() 12 april Endlich wieder in Japan02.04.2009 bis 12.04.2009 Jaaaaa! http://www.globalzoo.de/Abby/ Dort kann auch die Zeit bis zur Abreise der Beiden aus Japan nachgelesen werden (inkl. Fotos). Ich beginne also mit dem 10.04., der Tag an dem ich der einzige Hecht in Japan / im Karpfenteich sein sollte. An diesem Freitag hatte ich bereits 2 Vorlesungen BWL auf Japanisch. Ich denke, dass der Inhalt gar nicht so schwer ist (habe ähnliche Fächer schon in Mannheim belegt) aber in einer fremden Sprache ist das natürlich eine Herausforderung. Meine Wohnung ist verglichen mit Kyoto etwas kleiner und auch älter aber dennoch für japanische Verhältnissse völlig in Ordnung. Leider ist das Haus mit 80 Zimmern sehr groß und man kommt nicht so schnell in Kontakt mit den Ausländern hier. In Kyoto kannte jeder jeden und ich fand die Atmosphäre dort lockerer. Gestern habe ich 2 alte Bekannte aus Kyoto wiedergetroffen: Carla und Lieuvre. Sie studieren auch wieder in Japan und es war so gut mit den Beiden nach Odaiba (siehe die Strandfotos) zu fahren und dort über "alte" Zeiten zu plauden. noch was trinken gegangen und haben den Samstag ausklingen lassen. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() 15 september Die letze Woche bricht and12.09.2008 bis 15.09.2008 Am Freitag Abend bin ich dann nur noch ins Bett gefallen und hab mich erstmal richtig ausgeschlafen! Am Samstag hab ich mich dann mit einem deutschen Kollegen getroffen und Ihn ein bisschen rumgeführt. Am Meiji Schrein haben wieder einige Leute geheiratet. Danach sind wir in die Takeshita Strasse eingebogen um die verrücktesten und buntesten Klamotten in Japan zu bestaunen (inklusive jeder Menge Freaks). Mit dem Zug ging es dann in Richtung Yokohama an einen meiner Lieblingsplätze in Japan: Minato Mirai (hab letztes Jahr über diese Stadt der Zukunft berichtet). Wir sind in den Landmark Tower (das höchste Gebäude Japans) mit dem Fahrstuhl in den 69. Stock um die wunderschöne Aussicht auf die Insel zu geniessen. Heute gab es ein grosses Wiedersehen mit den ehemaligen Studenten aus Mannheim (darunter Shota, Yumi, Tomoko, Asae, Chris und ich). Wir haben viel geredet, sind Karaoke singen gegangen 11 september Workshops07.09.2008 bis 11.09.2008 Diese Woche waren die Kollegen aus dem Mannheimer Werk in Kawasaki weil wir Workshops für verschiedene Themen veranstaltet haben. Das war teilweise sehr anstrengend weil neben englisch, deutsch und japanisch auch noch der Übersetzer dazwischen geredet hat und am Ende des Tages wusste man gar nicht mehr welche Sprache man spricht. Gestern Abend waren wir noch zusammen essen und trinken. Ich finde es sehr gut wenn die verschiedenen Nationen an einem Projekt arbeiten und sich austauschen. Man sollte meinen das bei Deutschland, Amerika und Japan Welten aufeinander prallen aber ich muss sagen das es eigentlich sehr gut funktioniert hat und unsere Workshops sehr fruchtbar waren. 06 september Kamakura Part II05.09.2008 bis 06.09.2008 Heute war ich in Kamakura um mir den Rest der Sehenswürdigkeiten anzusehen die ich letztes Jahr nicht sehen konnte. Es war super mal wieder Natur und schöne Tempel anzuschauen (in Tokio ist das ja leider nich so möglich). Tokei-ji: Der Tempel diente früher als ein Zufluchtsort für Frauen. Bevor eine Frau als geschieden anerkannt wurde musste sie dort 3 Jahre als Nonne leben. Enno-ji: In diesem Tempel kann man einige grosse Statuen von Höllenrichtern sehen (schauten wirklich ganz schön böse aus). Danach bin ich noch auf die kleine Insel Enoshima gefahren. Der Legende nach soll ein Drache diese Insel bedroht haben (das Meer tobte tagelang) aber plötzlich tauchte eine Meerjungfrau in der sich der Drache verliebte. Diese lehnte jedoch ab wegen der Taten des Drachen. Auf der Insel steht eine Glocke mit einem Zaun an der tausende kleine Schlösser mit Namen gekettet sind - so soll die Liebe dieser Paare unsterblich werden. Auf dem Heimweg hab ich mich dann im 100 Yen Sushi vollgefressen und vom Tag erholt. Lecker - ich werde es wieder so vermissen in Deutschland. 04 september 野球31.08.2008 bis 04.09.2008 Nachdem Shota und ich uns getrennt haben bin ich heim, hab ne Mütze Schlaf genommen um dann am Abend für die Party fit zu sein. Am Sonntag habe ich mich mit meinen Arbeitskollegen im Tokio Dome getroffen. Jedes Jahr findet ein grosses Baseballturnier statt bei dem repräsentative Firmen jeweils für ihre Stadt antreten. Wir (Mitsubishi FUSO) sind für Kawasaki gegen JR Kyushu ins Feld gezogen. Ich dachte immer Baseball sei stinklangweilig (und eigentlich ist es das auch) aber mit den Japanern ist das sauwitzig. Nun ist es schon Donnerstag und die Arbeitswoche ist bald rum. Es reicht auch denn weil diese Woche die wirklich ganz hohen Tiere aus Deutschland kommen mussten wir viel vorbereiten und ich musste auch manchmal Überstunden schieben (was ja eigentlich nicht schlimm ist aber bei einer Regelarbeitszeit von 11 Stunden...?). 30 augustus Deutsches Bier und komische Bedürfnisse28.08.2009 bis 30.08.2009 Die Arbeit ging munter weiter. Mein Kollege stellte mich vor einige sehr knifflige Probleme und immer wenn ich diese nach gründlichen nachdenken lösen kann und sehe das die Implementierung in der Firma auch klappt macht mich das irgendwie glücklich. Am Donnerstag Abend war ich mit einer Freundin und Tomoko in einer deutschen Kneipe um endlich mal wieder Würstchen und Bier geniessen zu können - das war auch mal dringend wieder nötig. Das deutsche Bier ist und bleibt das Beste! Danach haben wir noch zusammen Purikura (diese bunten Fotos aus dem Automaten) gemacht was ich auch vermisst hatte. Heute wollte ich eigentlich auf das Asakusa Samba Matsuri (Japaner imitieren brasilianischen Samba - mehr muss ich nicht sagen, oder?) aber es regnet in den letzten Tagen sehr viel in Tokio und deshalb fiel es dann auch ins Wasser. Nachdem dann alles geklärt war hat er mir noch meine zukünftige Uni (im nächsten Jahr) gezeigt denn er studiert dort auch. Die Gakushuin liegt sehr praktisch an der Yamanote Linie, die Umgebung ist trotzdem ruhig und es gibt keine Menschenmassen: Ich war so erleichtert. Auch der Campus ist vollkommen im Grünen und es stehen überall Kirschbäume - ich wage gar nicht daran zu denken wie schön es dort im Frühling sein muss. Die Gebäude sind alt aber das BWL Gebäude ist ganz modern. Ich glaube ich werde dort sehr gut studieren können und ich bin froh das dieser Ort nicht so wie der Rest von Tokio aussieht. 27 augustus Orbaidn23.08.2008 bis 27.08.2008 Was soll ich sagen: Die Abschiedsparty war zu krass. Die Arbeitswoche ging sehr geschäftig los. Weil am Dienstag ein hoher Manager von Daimler kommt sind Vossi und ich im Dreieck gesprungen um schnell noch alles zu updaten weil wir ja berichten mussten. |
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